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Eine nachhaltige Kaffeeindustrie? Nicht ganz – 25 Magazine: Issue 7

HANES MOTSINGER beleuchtet in der Ausgabe 07 des 25 Magazine die Möglichkeiten und Einschränkungen der unterschiedlichen Initiativen.

Heute fördern Kaffeeunternehmen aller Arten und Größenordnungen Praktiken, die den Lebensunterhalt der Erzeuger verbessern, die Artenvielfalt schützen und hochwertigere Kaffeesorten erzeugen. Zertifikationen und Direkthandelsmodelle streben danach, höhere Löhne und Gehälter bereitzustellen, Ökosysteme zu schützen und der sozialen Ungleichheit Einhalt zu bieten. In immer mehr Fällen subvertieren Unternehmen die Verantwortlichkeitsstrukturen von Zertifikationsprogrammen, in dem Glauben, dass ihr eigenes Verständnis der Nachhaltigkeitsherausforderungen effektivere Lösungen zu einigen der dringendsten Anliegen im Bereich Kaffee ergeben werden.

Und tatsächlich resultieren einige private Nachhaltigkeitsinitiativen in positiven Ergebnissen für Einzelpersonen wie Gemeinden. Für viele Privatunternehmen ist Nachhaltigkeit jedoch auch ein wertvolles Marketing-Instrument. Aufgrund des Wettbewerbsvorteils von nachhaltigen Geschäftsmodellen priorisieren viele Unternehmen im Kaffeesektor ihre eigenen Nachhaltigkeitsprojekte über Zusammenarbeit und Koordination. In der gesamten Industrie kämpfen Unternehmen und Organisationen um Ressourcen, um ihre eigenen Initiativen verfolgen zu können. Sie streben danach, die überzeugendsten Nachhaltigkeitsargumente auf Websites und Verpackungen zu präsentieren. Oft werden dadurch Bemühungen verdoppelt, da das Bewusstsein fehlt, dass andere Akteure in der Lieferkette bemerkenswert ähnliche Nachhaltigkeitsziele verfolgen. Am meisten erregt Besorgnis, dass die Interessenvertreter in der Industrie routinemäßig Nachhaltigkeitsinitiativen verfolgen, ohne sich der der komplexen sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Umstände vollständig bewusst zu sein, die bestimmen, ob ein Projekt erfolgreich ist oder fehlschlägt. Daraus entsteht das Risiko für ungewollte schwere Folgen für einige der am schlimmsten betroffenen Randgruppen der Industrie.

Nehmen wir ein echtes Beispiel: ein Röstunternehmen möchte ein Direkthandelsmodell für nachhaltigere Beschaffungspraktiken aufbauen. Vertreter reisen also noch Guatemala, um Kaffeesorten von einer Fairtrade-Kooperative zu kosten. Wie alle Kooperativen haben sich auch diese Farmer zusammengeschlossen, um ihre Ressourcen – Wissen, Zugang zu Käufern, Pflanzen usw. – auszutauschen und zum Vorteil aller Beteiligten zu nutzen. Nachdem das Röstunternehmen Kaffees von verschiedenen Losen gekostet hat, möchte es Rohkaffee direkt von einem einzelnen Farmer beziehen. Die Leitung der Kooperative weist die Anfrage jedoch zurück. Grund dafür: diese Art von Vertrag könnte zu Feindseligkeiten unter den Farmern in der Organisation führen, zum Nachteil des einzelnen Farmers, dem das Röstunternehmen einen höheren Preis anbieten wollte. (Das Unternehmen hat den Einkauf nicht weiterverfolgt, als es die potenziellen negativen Auswirkungen erkannte).

In jeder Hinsicht führen begrenzte Kenntnisse über komplexes Dynamiken in der Lieferkette, ein Mangel an Richtlinien zu besten Praktiken und ein mangelndes Verständnis über die Bedürfnisse und Wünsche in den kaffeeerzeugenden Gemeinden dazu, dass private Nachhaltigkeitsinitiativen häufig ineffizient und manchmal sogar ungewollt schädlich sind. Ohne eine alternative Herangehensweise an die Nachhaltigkeit, die mehr auf Zusammenarbeit und weniger auf Wettbewerb Wert legt, und ohne stärkere Institutionen, die uns für unsere Geschäftspraktiken zur Verantwortung ziehen, werden auch weiterhin in der gesamten Lieferkette neue Geografien der Ungleichheit und Ausgrenzung entstehen. Heutzutage müssen Interessenvertreter in der Industrie „die selbstgerechte Sprache“ der Nachhaltigkeit „entmystifizieren“ – wie Stuart Kirsch, ein Experte in sozialer Unternehmensverantwortung einst schrieb – und sich überlegen, ob die Art und Weise, wie wir über Nachhaltigkeit sprechen und sie praktizieren, tatsächlich dem branchenweiten Streben nach einer nachhaltigeren Lieferkette dienlich ist.

Im Wesentlichen müssen wir uns fragen: wo entgleisen unsere Bemühungen nach einer nachhaltigen Lieferkette? Was müssen wir als Industrie tun, um eine andere, einbeziehendere und gerechtere Zukunft für den Kaffeesektor zu schaffen?

Die Rolle von Institutionen und Kollektivmaßnahmen beim Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette

In einer jüngsten Forschungsarbeit zum Thema Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit haben Wissenschaftler die Rolle von Industrieinstitutionen beim Koordinieren, Standardisieren und Regulieren von Geschäftspraktiken mit dem Ziel, gemeinsame Zielsetzungen der Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung zu erreichen, untersucht. Diese Forschung zieht in Betracht, wie Nachhaltigkeitsrichtlinien in einer Industrie verteilt und angenommen werden, welche Arten von Ressourcen verschiedene Unternehmen und Organisationen möglicherweise benötigen, um Nachhaltigkeitsinitiativen verfolgen zu können und wie Institutionen dazu beitragen können, maßgeschneiderte Lösung für sektorübergreifende Herausforderungen zu finden. Generell unterstreicht diese Forschungsarbeit die positiven Auswirkungen von institutionellen Leitfäden und Koordinierung, um Industrien beim Erreichen gemeinsamer Ziele und bester Praktiken zu unterstützen.

Auf dem Kaffeesektor entwickeln sich institutionelle Richtlinien und Koordinierung durch die Leistungen von Geschäftsinstitutionen wie der SCA, Global Coffee Platform (GCP) und der Sustainable Coffee Challenge (SCC). Die SCA arbeitet beispielsweise mit einer Gruppe von Nachhaltigkeitsexperten zusammen, um einen vollständigen Nachhaltigkeitslehrplan zu erarbeiten, mithilfe dessen Industrieakteure lernen können, wie sie in ihrem Unternehmen oder ihrer Organisation effektiv eine Nachhaltigkeitsinitiative verfolgen können. Die GCP ist eine globale Organisation mit vielen Interessenvertretern, die Netzwerke zwischen Erzeugern, Mittelmännern, Röstern und Cafés aufbaut, um in den kaffeeerzeugenden Gemeinden rund um die ganze Welt koordinierte Nachhaltigkeitsinitiativen einzurichten. Währenddessen ruft die SCC, eine Initiative unter Leitung von Conservation International, Interessenvertreter entlang der gesamten Lieferkette dazu auf, die Rolle zu überdenken, die sie spielen können, um die Industrie in Richtung einer alternativen Zukunft weiterzuentwickeln.

Kaffeesetzlinge warten auf das Pflanzen auf einer Kaffeefarm in Guatemala.

Forschung im Bereich Unternehmensverantwortung argumentiert dafür, dass Institutionen wie die SCA, GCP und SCC vermutlich ausschlaggebend beim Aufbau von koordinierteren Nachhaltigkeitsinitiativen in der gesamten Lieferkette sind. Diese Institutionen sind in der idealen Position, der Industrie dabei zu helfen, handlungsfähige, sektorweite Definitionen von Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung einzuführen.  Sie haben die Fähigkeit, durch die Verbreitung von Richtlinien zur besten Praxis und Bildungsressourcen Rechenschaftsstrukturen aufzubauen, die Unternehmen und Organisationen bei informierten Entscheidungen über ihren Beitrag zu Nachhaltigkeitsinitiativen in der gesamten Lieferkette zu helfen. Außerdem sind Institutionen und stakeholder-übergreifende Organisationen in der Lage, die Vorarbeiten für eine Zusammenarbeit zu leisten, indem Sie globale Netzwerke für Aktionen bilden. Diese Netzwerke würden es uns ermöglichen, getrennte Nachhaltigkeitsinitiativen zu straffen und Konsens über die Rollen erreichen, die wir alle dabei spielen, die Industrie der Nachhaltigkeit einen Schritt näher zu bringen. Kurz gefasst könnten Industrieverbände und Initiativen mit mehreren Interessenvertretern wie die SCA, GCP und SCC dabei helfen, Nachhaltigkeitsfragen in handlungsfähige Ziele herunter zu skalieren. Sie könnten uns auch organisatorische Aktionsrahmen bereitstellen, die effektiv über den Lauf der Zeit hinweg überwacht werden können. Ohne diese Art koordinierter Anleitung von unseren Institutionen und mehr Kollektivmaßnahmen werden getrennte Nachhaltigkeitsinitiatven weiterhin hier und da etwas Gutes erreichen, aber nicht den Systemwandel unterstützen, den unser Sektor so verzweifelt zu erreichen versucht.

Man könnte mit gutem Grund argumentieren, dass ein Wandel zu Kollektivmaßnahmen und Institutionalisieren bester Praktiken niemals in einer globalen Industrie bestehen kann, die so enorm und komplex wie die Kaffeebranche ist. Kleine und mittelständische Unternehmen in der Industrie bezweifeln beispielsweise, ob globale Kaffeeinstitutionen Richtlinien zur besten Praxis und Kollektivmaßnahmenprogramme einführen können, die für die Fähigkeiten der kleineren Interessenvertreter in der Industrie relevant sind. Außerdem werden für die Baselines von nachhaltigen Geschäftspraktiken agile Rechenschaftsstrukturen und Metriken zum Messen der kumulativen Auswirkungen benötigt. Und diese sind in den vorhandenen Kaffeeinstitutionen noch nicht gegeben. Schließlich wird die Fähigkeit von Kaffeeinstitutionen, unsere Maßnahmen zu leiten und kollektive Auswirkungen zu fördern, von unserer Fähigkeit abhängen, unsere vereinten Leistungen in der gesamten Lieferkette einheitlich zu bewerten und zu verbessern, wobei wir sicherstellen müssen, dass diese Leistungen in Reaktion auf die selbstdefinierten Bedürfnisse und Wünsche unterschiedlicher kaffeeerzeugender Gemeinden unternommen werden.

Um effektive kollektive Maßnahmen und Leitfäden für die Nachhaltigkeit der Industrie zu etablieren, müssen Institutionen auch weiterhin dafür sorgen, dass die am meisten ausgegrenzten Stimmen der Lieferkette – beispielsweise Kleinerzeuger und Landarbeiter – im Entscheidungsprozess zum Thema Nachhaltigkeit mit eingeschlossen sind. Um dies zu erreichen, werden sie auch sicherstellen müssen, dass die Barrieren zur Einbeziehung wie Mitgliedsgebühren, Kommunikationsplattformen und Entscheidungsprozesse kleinere Industrie-Stakeholder nicht von der Teilnahme ausschließen. Ja, eine einbeziehendere Herangehensweise an Nachhaltigkeit kann bedeuten, dass wir uns Herausforderungen und bitteren Wahrheiten stellen müssen, wenn die Narrative, die wir uns selbst zum Thema Nachhaltigkeit erzählt haben, nicht von Akteure an anderen Punkten der Lieferkette neu formuliert wird. Netzwerke für Kollektivmaßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit werden jedoch effektiver sein, falls Beteiligung, Einbeziehung, kritische Selbstreflexion und Rechenschaft als Kernwerte institutionalisiert werden, die unsere Nachhaltigkeitsentscheidungen in der gesamten Industrie leiten. Denn diese Charakteristiken einer effektiven, nachhaltigen Entwicklung müssen von uns allen verstanden und übernommen werden, wenn wir eine nachhaltigere, gerechtere Kaffeelieferkette wünschen.

Ein Aufruf zu (Kollektiv-)Maßnahmen

Jüngste Entwicklungen in der Industrie regen uns dazu an, das Potenzial zu bedenken, das aus dem Vereinen unserer Ressourcen entsteht, um auf unser gemeinsames Ziel zuzuarbeiten. 2017 führten Royal Coffee Importers und Sprudge, eine Kaffeemedienfirma, eine sektorweite Kampagne durch, um Spenden für die Kampagne der American Civil Liberties Union (ACLU) zu sammeln. Ziel war es, den Erlass des US-Präsidenten zu stoppen, der Flüchtlinge und Immigranten aus sieben muslimischen Ländern verbot. Über 850 Cafés und Kaffeeunternehmen beteiligten sich an der Kampagne und sammelten 423.373 US-Dollar für die ACLU. In anderen Beispielen kollektiver Maßnahmen haben freiwillige Mitarbeiter der Chain Collaborative – einer gemeinnützigen Organisation, die gemeinschaftsgeführte Entwicklung in den kaffeeerzeugenden Gemeinden unterstützt – innerhalb ihres Netzwerk Spenden gesammelt, um die Frauengruppen der Organisation in Ecuador zu unterstützen. Heute umfasst diese Frauengruppe mehr als 50 Mitglieder und hält nun Zusammenarbeitstage ab. Dabei kommen die Frauen zusammen, um an gemeinsamen Projekten zu arbeiten, beispielsweise, um Materialien für Düngemittel zu sammeln und daraus Dünger zu produzieren. Währenddessen fördert Coop Coffees, eine Importfirma in den USA, die Carbon, Climate, and Coffee Initiative und investiert in Projekte unter Leitung der Erzeuger, um die Kohlenstoffbindung durch ökologischere Agrarpraktiken zu verbessern. Bisher hat Coop Coffees über 150.000 US$ in die Leistungen der Produzenten investiert. Dieser Erfolg wird durch die Spendenbeiträge der Coop-Mitglieder und der langfristigen Vertrauensbeziehungen mit den Erzeugern ermöglicht.

Teilnehmer besprechen die Ökonomie der Kaffeeerzeuger auf der Avance, einer zweitätigen Nachhaltigkeitskonferenz, die die SCA in Guatemala City abgehalten hat (Oktober 2017).

Einzelpersonen und Organisationen können aus diesem Übergang zu kollektiveren, weniger wettbewerbsorientierten Maßnahmen auf vielerlei Weisen Erkenntnisse ziehen und auf ihnen aufbauen. Die SCA wird auf der jährlichen SCA Expo und durch andere, weltweite Kanäle einen umfassenden Lehrplan zum Thema Nachhaltigkeit anbieten. Mit Modulen auf Grund-, Zwischen- und professioneller Stufe wird dieser Lehrplan dafür sorgen, dass Kaffeeprofessionelle über ein gemeinsames Verständnis der Industrie verfügen und ihre Ressourcen auf eine Art und Weise verwenden, die zu den kollektiven Nachhaltigkeitszielen beiträgt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich einige Minuten Zeit zu nehmen und mehr über die vorhandenen Initiativen von Importeuren, Kooperativen, Zertifikationsorganisationen oder Erzeugergemeinden zu erfahren. Anstelle mit einer eigenen Initiative das Rad neu zu erfinden könnte man auch bereits vorhandene Bemühungen finanziell unterstützen. Es gibt auch verschiedene Instrumente, die uns beim Verständnis neuer bester Praktiken und vorhandener Nachhaltigkeitsinitiativen unterstützen. Einige Beispiele dafür sind der von Counter Culture erarbeitete Climate Change Adaptation Workshop Toolkit; der Werkzeugsatz für Projektmethodik der Partnership for Gender Equity und der Kaffeeprodukt-Nachhaltigkeitswerkzeugsatz und das Lieferkettendiagramm des Sustainability Consortium.

Dies sind nur einige wenige Beispiele, aber sie bieten einen wertvollen Ausgangspunkt, um uns darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn wir beste Praktiken standardisieren und unsere Ressourcen beim Verfolgen gemeinsamer Nachhaltigkeitsziele vereinen. Gemeinsame und koordinierte Bemühungen wie diese sind ausschlaggebend für die Langlebigkeit der Industrie. Das gleiche gilt auch für institutionalisierte beste Praktiken, die uns einen Ausgangspunkt für unsere Maßnahmen bieten. Es ist riskant, davon auszugehen, dass sich die Mehrheit der Unternehmen ohne angemessene Leitfäden, Mentoren und Fortbildung den Herausforderungen stellen können, die aus dem Managen langfristiger Nachhaltigkeitsinitiativen ergeben. Dafür sind umfangreiche finanzielle Ressourcen, große Netzwerke und fundierte Kenntnisse der Lieferkettendynamik erforderlich.  Anstelle sich alleine an die Arbeit zu machen und die ineffiziente Nutzung von Ressourcen oder die ungewollte Ausgrenzung von Gemeinden aufgrund von Programmen ohne ausreichende Kenntnisse der lokalen soziopolitischen Bedingungen zu riskieren, sollten wir alle unserer Sorgfaltspflicht folgen. Wir müssen verstehen, was bereits geschieht, und wie unsere privaten Bemühungen zu denen anderer passen.

Indem wir unsere Fähigkeiten vereinen und uns an Institutionen wenden, die uns in unseren besten Praktiken anleiten, versichern wir uns und unseren Industriepartnern, dass unsere guten Absichten zum Unterstützen einer nachhaltigeren, einbeziehenderen Lieferkette in der Praxis umgesetzt werden. Noch wichtiger bewegen wir unsere Industrie einen Schritt näher dazu, als Nachhaltigkeitsbeispiel für andere globale Branchen zu dienen. Und das kann Systemänderung bewirken. ◊

HANES MOTSINGER verfügt über einen MA in der Anthropologie von Entwicklung und sozialem Wandel sowie über einen MS in Geografie und Umweltstudien, den er mit Forschungsarbeiten über Nachhaltigkeitsinitiativen auf dem Spezialitätenkaffee absolviert hat.

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